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Wenn Geschwindigkeit zählt, liefert ClassicCut™
Bobfahren ist eines der anspruchsvollsten Beispiele für technische Spitzenleistungen im Sport. Die in der Schweiz Ende des 19. Jahrhunderts erfundene Sportart feierte ihr olympisches Debüt bei den ersten Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix, Frankreich.
Heute erfreut sich Bobfahren insbesondere in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Italien, Kanada und den Vereinigten Staaten großer Beliebtheit.
Deutschland gilt seit langem als eine der führenden Nationen im internationalen Bobsport und verbindet sportliche Höchstleistungen mit fortschrittlicher Ingenieurskunst. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg leistet das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in Berlin.
Seit seiner Gründung im Jahr 1963 spielt das FES eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Konstruktion von Hochleistungssportgeräten für olympische und paralympische Athleten, darunter viele der erfolgreichsten deutschen Bob- und Rennrodelschlitten.
Bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 unterstrich Deutschland erneut seine Stärke im Bobsport und gewann sieben Bob-Medaillen, darunter drei Goldmedaillen, sowie alle drei Teamwettbewerbe zum dritten Mal in Folge bei Olympischen Spielen.
Der Sport wird häufig mit der Formel 1 verglichen, da der Erfolg nicht nur von den Fähigkeiten der Athleten, sondern auch von der fortschrittlichen Technik hinter dem Sportgerät abhängt. Aerodynamik, Werkstofftechnologie, Kufenkonstruktion, Datenanalyse und Fertigungspräzision tragen maßgeblich zur Leistung auf der Bahn bei.
Moderne Bobs sind hochentwickelte Systeme, die aus präzisionsgefertigten Komponenten wie Fahrwerksstrukturen, Lenksystemen, Achsen, Bremsmechanismen, Verkleidung und Stahlkufen bestehen. Diese Komponenten müssen mit engsten Toleranzen gefertigt werden und gleichzeitig höchste Anforderungen an Festigkeit, Haltbarkeit und Gewichtsoptimierung erfüllen.
Um das erforderliche Maß an Präzision zu erreichen, setzt das FES auf fortschrittliche Fertigungstechnologien, darunter das Wasserstrahlschneiden und GMA ClassicCut™ Granat zur Herstellung von diversen Teilen des Bob-Rahmens bzw. Fahrwerks. Weiterhin dient das Verfahren zum konturnahen Ausschneiden von Rohlingen aus dem Halbzeug für die weitere Fräsbearbeitung.
Wussten Sie schon?
Der Name „Bobsleigh“ beziehungsweise „Bob“ stammt von der schaukelnden oder „bobbenden“ Bewegung, mit der frühe Athleten vor dem Start zusätzlichen Schwung aufbauten. Nach Angaben des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes (IBSF) können Viererbob-Schlitten Geschwindigkeiten von bis zu 155 km/h erreichen und zählen damit zu den schnellsten nicht motorisierten Sportarten der Welt.
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